Woran erkennt man Psychopathen?

In Deutschland leben rund eine Million Psychopathen, haben neue Studien ergeben. Manche von ihnen arbeiten unerkannt in hohen Führungspositionen. Und sie sind gefährlich. Wie kann man sich vor ihnen schützen? …

Ein Artikel im populären P.M.-Wissensmagazin (01/2010). Hier der Link.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Psychopathie abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Woran erkennt man Psychopathen?

  1. Hallo xxx, H.S. und lassie,
    Danke für eure Kommentare!
    Ich habe eine “Forum”-Seite eingerichtet. Bitte führt die Diskussion dort weiter.
    Grüsse,
    Mark

  2. xxx schreibt:

    was mich am meisten überrascht hat, bei näherer Information über dieses Thema, ist, daß diese Menschen ja bestens zurechtkommen wie es scheint. Die brauchen garkeine Hilfe, sie würde auch nichts nützen, weil Psychopathen ja super zufrieden sind mit sich und der Welt. Sie hinterlassen zwar über kurz oder lang überall eine Schneise der Verwüstung, aber sie selbst leiden in keiner Form unter ihrer Persönlichkeit. Solche Leute können auch nur in der menschlichen Gesellschaft übeleben. Mal ehrlich, wenn ein Tier nie Angst kennen würde und nix aus Fehlern oder negativen Erfahrungen lernt, die Reaktionen seiner Artgenossen nicht versteht, wie lange würde es überleben können. Wäre nicht so günstig.
    Aber in der zivilisierten Welt geht das mit dem Überleben und so ein Mensch überlebt nicht nur – wenn ich es richtig verstanden habe (und das scheint mir logisch, den so jemandem stehen ja keinerlei Gefühle oder Skrupel im Weg), schaffen gerade Psychopathen es oft bis in höchste Chefetagen.

    Hm – diese Eigenschaften haben fast was roboterhaftes, zumal diese Defizite sich auf die elemantarsten fast instinktiven Wesenszüge beziehen.
    Mich würde wirklich sehr interessieren, ob die festgestellten Hirnorganischen Veränderungen bei Psychopathen (die ja neben den umweltbedingten Einflüssen für das Entstehen dieses Andersseins auch disskutiert werden) tatsächlich angeboren sind, oder ob die fehlenden Möglichkeiten in der kindlichen Entwicklung, bedingt durch Eltern und Umwelt dazu führen, daß sich die entsprechenden Hirnareale nicht ausreichend entwickeln konnten. Das zu wissen, wäre sehr aufschlussreich.

  3. Hallo Anonym,
    Das Opfer eines Psychopathen zu werden ist eine sehr verstörende und desillusionierende Erfahrung.
    Beste Wünsche
    Mark

  4. Anonymous schreibt:

    Ich war 21/2 Jahre mit einem Psychopathen zusammen , unfassbar, alles trifft zu 100% zu.
    Zu verarbeiten was passiert ist, ist allerdings nicht so einfach.
    Nachdem ich einen Verdacht hatte was da wirklich mit mir passiert ist, habe ich mich auf diesen Seiten informiert.Unglaublich, dass es solche Menschen gibt, Ich kann immer noch nicht fassen
    das diese “ Krankheit“ nicht zu behandeln ist .
    H.S.

    • lassie schreibt:

      Mir ist es ebenso passiert. Ich habe mich wie irre (ich war es fast selbst) im Netz informiert. Das hat mich gerettet. Musste zunächst sehr suchen – das war 2009. Am schlimmsten ist für mich der parasitäre Lebensstil gewesen, dass er sich von meinem Seelenleben „ernährt“ hat. Niemand, der solches selber nicht durchgemacht hat, kann ermessen, welchen Schaden diese Menschen auf der privaten Bühne anrichten können. Mein Psychopath hatte allerdings auch eine starke narzisstischen Störung, mit Depression und einem hohen Suchtpotenzial. Ein Leiden war für ihn auch da. Aber nur sehr marginal. Die „Depression“ hat ihn dann irgendwie menschlich erscheinen lassen. Zu 95% war er antisozial – und das in seinem privaten (intimen) Umfeld. Nach außen hin jedoch ein Blender durch und durch. Wenn seine Helfershelfer nicht da wären, würde man ihm eher beikommen können. Beruflich hoch angesehen hatte er auch hier vorgesorgt.

Kommentare sind geschlossen.